Donnerstag, 26. November 2020

Novemberhilfen für Inklusionsbetriebe

Ab sofort können Novemberhilfen beantragt werden:

Gemeinnützige Unternehmen sind antragsberechtigt.

Bei ihnen wird erstmals nicht auf die Einnahmen, sondern auf die Umsätze abgestellt.

Hinsichtlich der Anrechnung der Außerhausverkäufe bzw. dem Umgang mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz gibt es für gemeinnützige Unternehmen ein Wahlrecht, ob sie die Außerhausverkäufe zum ermäßigten Umsatzsteuersatz aus dem Vorjahr herausrechnen. Wer sich gegen die Herausrechnung entscheidet, muss im Gegenzug die Umsätze aus dem Außerhausverkauf während der Schließung ab 25 % des Vergleichsumsatzes vollständig angeben und auf die Novemberhilfe anrechnen lassen.

Analog zu den Überbrückungshilfen gilt das Konsolidierungsgebot für verbundene Unternehmen nicht bei gemeinnützigen Unternehmen. Für die einzelnen gemeinnützigen Unternehmen oder Betriebsstätten kann jeweils ein eigener Antrag gestellt werden. Es wird dabei auf den Umsatz und die Mitarbeiterzahl der antragstellenden Einheit abgestellt.

Aktuell werden lediglich Abschlagszahlungen bis max. 10.000 € gewährt. Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Novemberhilfen die aktuellen FAQs.