bag if Online-Kongress „Inklusion durch Arbeit. MehrWert für Alle“

Start: 24.02.21 um 10:00 Uhr
Ende: 25.02.21 um 14:30 Uhr
Ort: online –

  • Inklusion am Arbeitsplatz. Wie funktioniert das in der Praxis?
  • Kommt ein Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in einem Inklusionsunternehmen für mich in Frage?
  • Wie gründe ich ein Inklusionsunternehmen oder eine Inklusionsabteilung?
  • Wie kann ich noch heute in meinem Unternehmen/ in meinem sozialen Umfeld Barrieren abbauen?

Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Sie am  24. und 25. Februar 2021 auf dem Online-Kongress der bag if – Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen e.V.

Das Besondere an dem Kongress, die Teilnehmenden können die einzelnen Programmpunkte zu ihrem individuellen Kongressprogramm zusammenstellen. Das heißt, Sie melden sich nur für die Interviews und Online-Workshops an, die für Sie einen echten MehrWert bieten. 

Die FAF ist mit einem eigenen Programmpunkt dabei. Im Rahmen eines Online-Workshops bespricht sie mit Gründungsinteressierten die erste Schritte zur Gründung eines Inklusionsunternehmens.

Alle Informationen rund um den Kongress finden Sie auf unserer Kongressseite unter: https://www.mehrwert-inklusive.de/onlinekongress-inklusion-durch-arbeit/

Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos.

Zusammenfassung der Ergebnisse der 3. Umfrage

Blick auf die aktuelle Lage und die Bedarfe der Inklusionsunternehmen

Insgesamt haben 335 Unternehmen teilgenommen.

Hier finden Sie weitere Informationen zu der Zusammenfassung die aktuellen Ergebnisse.

Novemberhilfen für Inklusionsbetriebe

Ab sofort können Novemberhilfen beantragt werden:

Gemeinnützige Unternehmen sind antragsberechtigt.

Bei ihnen wird erstmals nicht auf die Einnahmen, sondern auf die Umsätze abgestellt.

Hinsichtlich der Anrechnung der Außerhausverkäufe bzw. dem Umgang mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz gibt es für gemeinnützige Unternehmen ein Wahlrecht, ob sie die Außerhausverkäufe zum ermäßigten Umsatzsteuersatz aus dem Vorjahr herausrechnen. Wer sich gegen die Herausrechnung entscheidet, muss im Gegenzug die Umsätze aus dem Außerhausverkauf während der Schließung ab 25 % des Vergleichsumsatzes vollständig angeben und auf die Novemberhilfe anrechnen lassen.

Analog zu den Überbrückungshilfen gilt das Konsolidierungsgebot für verbundene Unternehmen nicht bei gemeinnützigen Unternehmen. Für die einzelnen gemeinnützigen Unternehmen oder Betriebsstätten kann jeweils ein eigener Antrag gestellt werden. Es wird dabei auf den Umsatz und die Mitarbeiterzahl der antragstellenden Einheit abgestellt.

Aktuell werden lediglich Abschlagszahlungen bis max. 10.000 € gewährt. Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Novemberhilfen die aktuellen FAQs.

II Phase der Überbrückungshilfen startet

Überbrückungshilfen II für kleine und mittelständische Unternehmen für den Förderzeitraum von September bis Dezember 2020 können beantragt werden. Für die Antragsberechtigung sind die Umsätze (bzw. Einnahmen bei gemeinnützigen Unternehmen) der Monate April bis August 2020 relevant. Weiteres finden Sie hier.

KfW-Sonderprogramm: Förderkredite für gemeinnützige Organisationen

Das KfW-Sonderprogramm „Globaldarlehen an Landesförderinstitute für gemeinnützige Organisationen“ wird von den Förderinstituten der Bundesländer seit Ende August umgesetzt.

Dabei handelt es sich um Förderkredite für Anschaffungen und laufende Kosten zu einem reduzierten Zinssatz mit tilgungsfreier Anlaufzeit. Die KfW bietet 80 % Risikoübernahme, von den Ländern kann die Risikoübernahme aufgestockt werden.

Weitere Informationen finden sich bei der KfW bzw. bei den Förderinstituten der Bundesländer.

www.kfw.de/inlandsfoerderung/Öffentliche-Einrichtungen/Soziale-Organisationen-und-Vereine/Förderprodukte/Globaldarlehen-gemeinnützige-Organisationen-(279)/

Bundesweite Umfrage zu Auswirkungen der Corona-Krise auf Inklusionsbetriebe

Hier finden Sie die bundesweiten Auswertungen der 2. Umfrage in Form einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einer Sammlung aller relevanten Statistiken, weiterhin die Einzelergebnisse für die Bundesländer Downloads)

aktuelle Nachrichten der bag if

Ermäßigte Umsatzsteuer für Inklusionsunternehmen

Nach der Veröffentlichung des BFH-Urteils zur Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes im November gibt es nun positive Signale aus dem Bundesfinanzministerium, die auf eine Entschärfung der Situation hoffen lassen. 

Das BMF teilt mit, dass der Umgang mit dem BFH-Urteil inzwischen mit den zuständigen Vertretern der obersten Finanzbehörden der Länder erörtert worden ist. Diese haben in ihrer Sitzung vom 21. – 23. Januar einstimmig beschlossen, dass die Veröffentlichung des Urteils zurückgestellt wird. Derzeit laufen Verhandlungen über die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Reform der europarechtlichen Vorgaben für die Mehrwertsteuersätze. Das BMF werde sich in diesen Gesprächen für die Belange der betroffenen Menschen mit Behinderungen einsetzen. Werkstätten und Inklusionsbetriebe leisten aus Sicht des BMF einen wichtigen Beitrag zur Einbeziehung behinderter Menschen in das Arbeitsleben. Das Ziel des BMF sei es daher, die derzeitige Praxis der Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes auf die entsprechenden Leistungen langfristig zu sichern. 

Durch den Beschluss, die Veröffentlichung des Urteils zurückzustellen, sei sichergestellt, dass die Finanzverwaltung weiterhin die bisherige Rechtslage anwendet. 

Die Bemühungen der bag if und ihrer Mitglieder scheinen Früchte getragen zu haben. Hier finden Sie den Beschluss Finanzausschuss zur Umsatzsteuer (PDF)  

Noch freie Seminarplätze

Noch freie Plätze in unserem Seminar „Psychische Erkrankungen und ihre Auswirkungen am Arbeitsplatz“ am 02./03. November 2020 in Berlin!

Unter der Rubrik „Seminare“ finden Sie weitere Informationen und einen Anmeldebogen.

FAF unterstützt Gründungs- und Erweiterungsvorhaben

In den ersten 7 Monaten des Jahres 2019 haben unsere erfahrenen Beraterinnen und Berater rund 45 Gründenden sowie Geschäftsleitungen von Inklusionsbetrieben den Weg für eine Realisierung ihres Vorhabens geebnet. Darunter waren nicht nur Neugründungsvorhaben, sondern auch viele Erweiterungen bestehender Inklusionsbetriebe um neue Standorte oder Geschäftsfelder.